Externe Festplatten USB 3.0 im Test

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USB 3.0 Festplatten sind mit mindestens einem USB Port ausgestattet, der über USB 3.0 betrieben wird. Der USB Anschluss befähigt Geräte und Speichermedien im Betrieb miteinander verbunden zu werden. Diesen Vorgang nennt man Hot Swapping.

Die Eigenschaften des angeschlossenen Speichermediums, in diesem Fall also der externen USB 3.0 Festplatte, werden automatisch erkannt.

In der Vergangenheit gab es eine Reihe von anderen Schnittstellen. Mittlerweile ist der USB Anschluss aber die erste Wahl für nahezu alle externen Geräte und Datenspeicher.

USB 3.0 Festplatten sind Teil der neuesten Generation von Speichermedien, auch wenn sich mittlerweile mit Thunderbolt in einigen Situationen schon eine Alternative mit ganz eigenen Stärken durchsetzt – in der Regel werden aktuelle Festplatten aber noch immer unter USB 3.0 betrieben.

Die Vorläufer der USB 3.0 externen Festplatte

Ein USB Port ist ein universeller serieller Bus [USB]. Dem entsprechend werden die einzelnen Bits der zu übertragenden Daten einzeln übertragen und nicht in Paketen.

Zur Markteinführung im Jahr 1996 arbeiteten sie mit einer Datenübertragungsrate von heute undenkbaren, weil wirklich sehr langsamen,12 Mbit/s. Trotzdem entstand an diesem Punkt in der Geschichte des Computers eine Schnittstelle, die sich zum beliebtesten Anschluss für externe Geräte und zum absoluten Standard entwickeln sollte.

Die anfänglich geringe Rate limitierte jedoch den Einsatz auf Endgeräte Verbindungen. Drucker, Tastaturen und weitere Geräte wurden mit dem neuen Anschluss versehen.

Für Massenspeichermedien, wie externe Festplatten, war die Übertragungsrate einfach zu gering und so war der Einsatz nur recht beschränkt möglich, was sich aber in den folgenden Jahren drastisch ändern sollte.

Von USB 1.0 zu 3.0

Die ersten Varianten waren mit dem USB 1.0 Protokoll ausgestattet. Im Jahr 2008 wurde die Spezifikation USB 3.0 eingeführt. In Theorie soll hier eine Datenübertragungsrate von 5 GBit/s möglich sein – die technischen Begebenheiten übersetzen sich allerdings auf eine reale Bruttorate von 4 Gbit/s, die aber für heutige Verhältnisse noch immer sehr schnell ist.

Zusammen mit der Einführung der Spezifikation USB 3.0 wurden auch neue Kabel, Buchsen und Stecker verwendet. Die Kabel sind im Vergleich zu den Vorgängern wesentlich dicker und weniger flexibel. Einige der USB 3.0 externen Festplatten sind allerdings weiterhin mit den Vorgängermodellen kompatibel. So ist es in der Regel problemlos möglich, eine Festplatte mit USB 3.0 Anschluss an eine USB 2.0 Buchse anzuschließen, nur dass hier die Übertragungsraten natürlich denen der langsameren Technik entsprechen.

Sollte es zu Problemen kommen, werden entsprechende Adapter angeboten. Die Kompatibilität bezieht sich außerdem auf die entsprechenden Endgeräte. Abhängig von der Kombination aus Host, Kabel und Endgerät, gibt es unterschiedliche, maximal erreichbare Geschwindigkeiten.

USB 3.0 externe Festplatte – Spannung und Stromstärke

Die unterschiedlichen Spezifikationen benennen auch die bereitgestellte Spannung und die verwendete Stromstärke. Eine USB 3.0 externe Festplatte hat eine Spannung von 4,45 V bis zu 5,50 V (900 mA).

Abhängig von der Größe der Festplatte werden unterschiedliche Mindestwerte benötigt. Die besonders hohen Werte der USB 3.0 externen Festplatten, machen diese Spezifikationen für alle Größen einsatzfähig. So wird eine Festplatte mit 3TB ohne Probleme mit ausreichend Spannung versorgt. Während solche Größen unter USB 2.0 noch mit einem externen Netzteil betrieben wurden, ist das seit USB 3.0 bei einigen Platten auch nur mit USB-Kabel möglich.

Eine USB 3.0 externe Festplatte ist ohne Frage die beste Wahl für Modelle mit hohen Speichergrößen. Wenn viele Datenmassen regelmäßig von und auf die USB 3.0 externe Festplatte übertragen werden sollen, ist diese Spezifikation sehr zu empfehlen.

Es ist allerdings darauf zu achten, dass auch ein entsprechend schneller Anschluss am Rechner vorhanden ist – denn zwar passt ein USB 3.0 Stecker im Regelfall auch in eine USB 2.0 Buchse, die Geschwindigkeit wird dann aber natürlich von letzterer limitiert und auch die Stromversorgung reicht nicht zwangsläufig aus.

Die passende externe Festplatte – immer mit USB 3.0?

Ein Großteil der aktuellen Festplatten ist mit USB 3.0 ausgestattet – und das ist auch gut so, denn für die meisten Nutzer ist das die beste Lösung, die ausreichend Geschwindigkeit und dazu einen fairen Preis mit sich bringt.

Wer aus etwaigen Gründen noch schnellere Geschwindigkeiten erreichen möchte, der sollte sich einmal bei Festplatten mit Thunderbolt-Anschluss umsehen – wenn er bereit ist, dafür entsprechend viel Geld zu zahlen.

Der durchschnittliche User fährt auf jeden Fall mit USB 3.0 sehr gut und findet meist auch nur einen solchen Anschluss an seinem Rechner – im Folgenden findet sich die Übersicht über von uns getestete Platten, die über einen solchen Anschluss verfügen.