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Externe Festplatten im Test – Die besten 2021

Finden Sie die beste externe Festplatte für Ihre PC- oder Mac-Backups.

Sie dienen zum Archivieren größerer Datenmengen, zum Speichern von Backups oder lassen sich in ein wahres Mediacenter verwenden – externe Festplatten. Seit vielen Jahren sind sie im PC-Bereich nicht wegzudenken und bis heute von keinem Cloud-Speicher der Welt ersetzbar.

Wer seine Daten dauerhaft speichern möchte und dabei großen Wert auf Beständigkeit und Sicherheit legt, wird um den Kauf einer Externen Festplatte kaum herumkommen. Auch wer viel unterwegs ist, wird die praktischen Funktionen einer externen Festplatte zu schätzen wissen, denn im besten Fall sind sie klein, handlich und passen in jedes Handgepäck, was sie zu einem zum perfekten Begleiter auf Urlaubs- und Geschäftsreisen macht. Allerdings können externe Festplatten auch den Hauptspeicher eines stationären Computers oder Laptops erweitern und als permanenter Speicherort für Videospiele, Video oder Fotos verwendet werden.

Diese Art der externen Festplatte bietet zwar weitaus größere Speicherkapazitäten, benötigt aber auch eine eigene Stromversorgung via Netzteil. Die Daten auf dem portablen Speichermedium lassen sich ebenfalls wunderbar vor Fremdzugriff schützen, – entweder mit spezieller Software oder mit einem Passwort. Externe Festplatten sind sinnvolle Helfer des Alltags und werten jeden Computer auf, indem sie den Speicherplatz um eine nicht unwesentliche Kapazität erweitern. In diesem Kaufberater stellen wir ihnen die wichtigsten Typen der externen Festplatte vor, beleuchten die Unterschiede und versuchen die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten zu erläutern. 

Die verschiedenen Typen 

Grundsätzlich sind externe Festplatten nichts anderes als interne Festplatten in einem speziellen Gehäuse, welches über verschiedene Anschlüsse wie USB, Ethernet oder Strom verfügt.

Wie auch bei der internen Variante unterscheidet man Festplatten zwischen zwei Typen: HDD & SSD.

HDD (Hard Disc Drive)

Festplatten basieren im weitesten Sinne auf der klassischen Bauweise einer Festplatte, also mit mindestens einer Magnetscheibe und einer mechanischer Funktionsweise. Hierbei werden Daten mittels eines Schreib- & Lese-Kopfes auf die Platte geschrieben und anschließend gespeichert. Der große Vorteil einer HDD ist, dass sie große Datenmengen bis zu 16 TB speichern kann und dabei verhältnismäßig günstig bleibt. Aufgrund des mechanischen Innenlebens einer externen HDD ist sie im Gegensatz zur SSD weitaus anfälliger für Schäden nach einem Sturz oder Stoß. Für Menschen, die viel reisen oder die Festplatte täglich von A nach B tragen und von Computer zu Computer wechseln, ist diese Art der Festplatte also nur bedingt zu empfehlen. Denn ist eine HDD einmal defekt, ist sie nur sehr schwer zu retten und die wahrscheinlich, dass sämtliche Daten verloren gehen, ist nach einem schweren Sturz oder Stoß (vor allem im Betrieb) sehr hoch. Wer die externe HDD allerdings vorsichtig behandelt und sie nur in einem dafür vorgesehenen Reise-Etui transportiert, wird mit dieser Art der externen Festplatte durchaus zufrieden sein. 

Die SSD (Solid State Drive)

Variante hingegen ist ein sogenannter Flash-Speicher, ähnlich wie USB-Sticks oder Speicherkarten. Hierbei werden die Daten nicht mechanisch, sondern elektronisch gespeichert. Dies funktioniert über einen Controller, der die Datenströme an den eingebauten SD-RAM übermittelt. SSD-Festplatten zeichnen sich besonders durch ihre extreme Geschwindigkeit aus, weshalb sie vor allem für den Einsatz verschiedener Programme wie Photoshop oder Word geeignet sind.

Die Festplatte beschleunigt die komplexen Prozesse beim Öffnen, Speichern und Verarbeiten der Daten und übertrumpft die HDD in Sachen Arbeitstempo um Längen. Ein weiterer Vorteil externer SSDs ist die hohe Stabilität, denn aufgrund der Bauweise und dem Flash-Speicher-Prinzip ist sie nahezu resistent gegen Stürze und Stöße. Auch das geräuschlose Laufen einer SSD-Festplatte wird von vielen Menschen im Vergleich mit einer HDD als äußerst angenehm empfunden.

Wer allerdings auf eine große Speicherkapazität angewiesen ist, der muss beim Kauf einer externen SSD-Festplatte mit erheblich höheren Preisen rechnen. Hinzu kommt, dass nach derzeitigem Stand die maximale Festplattengröße einer externen SSD 8 TB ist. Externe HDDs sind bereits mit 16 TB Speicher erhältlich und kosten lediglich die Hälfte einer 8 TB SSD. 

Welche Festplatte für welches Einsatzgebiet?

Wie viel Speicherkapazität eine externe Festplatte haben muss, hängt ganz vom Einsatzgebiet ab. Eine Festplatte kann auf vielen verschiedenen Arten & Weisen genutzt werden. Als Backup, Speicherort für Programme oder portable Speichererweiterung.

Die Kapazität einer Festplatte wird in GB (Gigabyte) oder TB (Terabyte) angegeben. Es gilt die Faustregel: 1000 GB = 1 TB. 

Auch die Wahl der Art der Festplatte hängt ganz davon ab, wofür man sie benötigt. Wir haben einmal die wichtigsten Einsatzgebiete aufgelistet und erklären, welche externe Festplatte sie kaufen sollten.  

  • Das Archivieren von Bildern, Musik & Videos

Für das Speichern von Medien eignen sich externe HDD-Festplatten, denn Videos oder hochauflösende Bilder können sehr viel Speicherplatz in Anspruch nehmen. Wer also seine Musikbibliothek digitalisieren, seine Fotos von der Kamera archivieren oder gekaufte Filme und Serien speichern möchte, sollte auf eine externe HDD zurückgreifen. Diese bieten große Speicherkapazitäten und sind vielseitig einsetzbar. Bei einer großen Mediathek sollte man mit einer Speicherkapazität von mindestens 2 TB rechnen. 

  • Multimedia-Station

Eine externe Festplatte als Multimedia-Station an den USB-Port des TVs anschließen und darüber Musik, Filme, Serien und Fotos genießen? Kein Problem, – solang die Speicherkapazität stimmt. Aufgrund der Tatsache, dass Filme und Serien in 4K- oder Full HD-Qualität sehr viel Speicherplatz benötigen, ist eine HDD-Festplatte für diesen Einsatz eigentlich unerlässlich. Hier gilt: umso mehr Speicherplatz, desto besser, um stets einen gewissen Puffer für neue Inhalten zu haben. 

  • Backups & Wiederherstellungsvolumen

Wer seinen Laptop oder PC täglich in Gebrauch hat, sollte seine Daten regelmäßig sichern. Dies geschieht mittels Windows oder MacOS und bedarf lediglich weniger Klicks. Doch wie viel Speicher wird für ein Backup benötigt? Ein Betriebssystem inklusive aller Dateien und Strukturen kann schon sehr viel Speicherplatz in Anspruch nehmen.

Je nachdem, welche Programme installiert wurden und wie komplex die Datenmengen sind, ist ein Windows 10 Backup mindestens 0,5 TB groß – mit der Tendenz Richtung 1-2 TB. Aus diesem Grund ist es ratsam, auch für ein Backup-Laufwerk zur externen HDD zu greifen. Da die Festplatte lediglich als Sicherungsvolume dient, wird sie kaum bewegt und muss nicht sonderlich schnell bei der Übertragung sein. Mittlerweile gibt es Hersteller wie SEAGATE oder WD, die speziell für Backups konzipierte Festplatten mit Gehäuse und Netzteil anbieten. Hierbei wird großen wert auf Sicherheit und Langlebigkeit gelegt.

  • Anwendungen

Wird dauerhaft auf die externe Festplatte zugegriffen und sind auf ihr sogar diverse Programme und/oder Videospiele installiert, führt kaum ein Weg um die externe SSD-Festplatte herum. Aufgrund der Funktionsweise bietet die SSD rasend schnelle Übertragungsraten und genug Speicherkapazität für nahezu alle Anwendungen. Auf einer 1 TB große SSD können beispielsweise Word, Photoshop, Slack, Browser, E-Mail-Programm und viele andere Programme installiert werden, ohne dass der Speicher knapp wird.

Professionelle Video-Editoren oder Designer, die mit Photoshop oder ähnlichen Programmen arbeiten, sollten zu Modellen mit mehr Speicherkapazität greifen, denn vor allem Rohdateien von Videos oder Bildern sind extrem groß, was dazu führt, dass die Daten zwar in einem hohen Tempo verarbeitet werden, aber die Festplatte sehr schnell voll ist. Für diese Art von Arbeit könnte man eine Kombination aus HDD und SSD in Erwägung ziehen. Die Rohdateien wie Fotos und Videos werden auf der HDD archiviert, während die externe SSD-Festplatte dafür sorgt, dass die entsprechenden, teils sehr aufwendigen Programme flüssig laufen und es nicht zu störenden Ladezeiten kommt. 

  • Portabilität 

Externe Festplatten, die regelmäßig mit auf Reisen genommen oder zur Arbeit genommen werden und als Speichererweiterung für den Alltag dienen, sollten eine verhältnismäßig hohe Stabilität aufweisen. Durch die mechanische Bauart sind externe 3,5-Zoll-HDD-Festplatten relativ anfällig für Schäden und im Fall eines Defekts so gut wie nicht reparabel. Soll es eine HDD sein, die trotzdem portabel und praktisch ist, ist der Kauf einer 2,5-Zoll-HDD zu empfehlen. Hierbei handelt es sich um die kleinere, weniger anfällige und kompaktere Variante der 3,5-Zoll-HDD – der kleine Bruder sozusagen. Ähnlich wie ein USB-Stick, nur größer und wesentlich schneller und größer verhält sich eine externe SSD-Festplatte. Diese können je nach Gehäuse-Typ sehr stabil sein und genug Speicherkapazität für den Alltag bieten. Hinzu kommt, dass eine SSD schnell einsatzbereit und aufgrund ihrer Schnelligkeit sehr flexibel ist. Wer also „on the go“ seine Daten schnell immer und sicher abrufen möchte, sollte sich für eine externe SSD-Festplatte oder eine 2,5-Zoll-HDD in externer Ausführung entscheiden. 

Wie soll die externe Festplatte verbunden werden?

Damit die externe Festplatte mit einem Gerät kommunizieren kann und Daten ausgetauscht werden können, müssen beide Komponenten natürlich miteinander verbunden werden. Die sogenannte Schnittstelle dient also als Bindeglied zwischen Festplatte & Endgerät. Auf welche Art & Weise die Geräte Daten austauschen, hängt also von der jeweiligen Schnittstelle ab. Hier sollte man vor allem darauf achten, dass die von der Festplatte benötigten Anschlüsse am PC, Laptop, Tablet oder TV-Gerät vorhanden sind. In der Regel ist man mit der Wahl einer USB-Festplatte so gut wie immer auf der sicheren Seite. 

USB

Die gängigste und mit Abstand weitverbreitetste Variante ist heutzutage die Verbindung via USB (Universal Serial Bus). Der USB-Standard erhielt in den letzten Jahren immer wieder Updates, die schnellere und sichere Datenübertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen. Mittlerweile gibt es USB 3.1, welche vor USB 3.0, 2.0 und 1.0 die schnellste Datenrate aufweist. Vor allem Desktop-Computer und TV-Geräte sind mit USB-Anschlüssen ausgestattet, für einige Laptops oder Tablets werden gewisse Adapter-Kabel benötigt, um eine USB-Festplatte anschließen zu können. Die USB-Schnittstellen sind, egal, welche Version miteinander kompatibel. So kann eine USB 2.0 problemlos an einen USB 3.0 Port angeschlossen werden und umgekehrt. Großer Vorteil der USB-Schnittstelle: Sie dient bei vielen externen Festplatten gleichzeitig als Stromversorgung.

Thunderbolt 

Die Universalschnittstelle namens Thunderbolt findet man vorrangig bei Apple-Geräten wie dem MacBook Air oder dem MacBook Pro. Thunderbolt 3.0 bietet sehr hohe Übertragungsraten und dient wie USB als gleichzeitige Stromquelle. Thunderbolt 3.0 ist wesentlich vielseitiger als USB und es lassen sich neben Speichermedien oder Netzteil zur Stromversorgung des Laptops auch externe Displays verbinden. 

eSATA

Festplatten mit eSATA (external Serial Advanced Technology Attachment) – Schnittstelle stehen den Übertragungsgeschwindigkeiten einer internen Festplatte in nichts nach. Der SATA-Anschluss der Motherboards wird sozusagen nach außen verlegt, sodass auf der Rückseite des PCs eine eSATA-Buchse entsteht. Diese Art der Schnittstelle eignet sich vor allem für Filme-Macher oder Musiker. 

LAN / WLAN

Bei der Verbindung über LAN (Local Area Network) – Schnittstelle wird die externe Festplatte mit dem Netzwerk verbunden. Dies ermöglicht den Zugriff von verschiedenen Computern und Geräten, ohne dass eine direkte Verbindung notwendig ist. Mit dieser Methode lassen sich kleine Netzwerkspeicher realisieren. Nachteil: Die Festplatte benötigt in den meisten Fällen eine zusätzliche Stromversorgung. Auch die kabellose Verbindung über WLAN ist möglich. 

Größe – Mit externem Netzteil oder ohne? 

Manch einer wird sich nun fragen, welche externen Festplatten eine externe Stromversorgung benötigen und welche nicht. Es ist so, dass vor allem die 3,5-Zoll Festplatten aufgrund der Größe und der Bauweise mehr Strom benötigen und gerade bei größeren Kapazitäten nicht nur über ein USB-Kabel versorgt werden können. Festplatten dieser Art neigen ebenfalls dazu, sich aufgrund des hohen Stromverbrauchs aufzuwärmen. Der Vorteil dieser 3,5-Zoll Platten ist allerdings, dass Modelle dieser Art der externen Festplatten mit sehr großen Speicherkapazitäten erhältlich sind. 

Für jemanden, der die externe Festplatte an einem festen Platz betreibt, aber trotzdem immer flexibel sein möchte, dürfte diese Variante durchaus interessant sein. So kann man beispielsweise etwas betagte Computer oder Laptops spielend leicht mit massig Speicherplatz aufrüsten, ohne das Gerät öffnen und selbst Hand anlegen zu müssen. Die meisten externen Festplatten, die ein Netzteil benötigen, verfügen außerdem über einen Ein- & Aus-Schalter. Viele Gehäuse externer Festplatten mit viel Speicher besitzen einen eingebauten Lüfter, der die Festplatte bei aufwendigeren Tasks bestmöglich herunterkühlt. Auch für den permanenten Einsatz zum Beispiel als Netzwerk-Festplatte oder Mediathek eignet sich eine Festplatte mit Stromanschluss. Eine WLAN-Festplatte könnte man also problemlos an den Strom anschließen, einrichten und dort stehen lassen. 

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Festplatten mit Netzteil sehr effizient, in der Praxis allerdings wenig flexibel sind. Sie eignen sich besonders für den stationären Betrieb als Media-Center, Backup-Volume oder Netzwerk-Festplatte. Wer vor hat, seine Festplatte regelmäßig von A nach B zu transportieren, sollte sich nach einer externen SSD oder einer 2,5-Zoll-Variante umsehen. Diese werden in den meisten Fällen direkt über den USB- oder Thunderbolt-Port mit Strom versorgt, sind leichter und aufgrund des nicht benötigten Lüfters nahezu lautlos. 

Gehäuse

Das, was eine externe Festplatte ausmacht, ist das Gehäuse. Ohne Gehäuse wäre es nur eine herkömmliche Festplatte, die auch genau so in einem PC oder Laptop verbaut werden könnte. Das Gehäuse ist mit Anschlüssen ausgestattet und bietet vor allem Schutz für die dieses überaus sensible Stück Hardware. Doch worauf sollten sie bezüglich des Gehäuses beim Kauf einer externen Festplatte achten? Lieber „style over substance“ oder soll es etwas sein, das auch Wasser, Stöße oder Stürze aus schwindelerregenden Höhen standhält? 

Viele externe Festplatten haben ein tolles und ausgefallenes Design, welches sicherlich auf jedem Schreibtisch eine gute Figur macht, doch was ist, wenn die Festplatte aus Versehen aus der Tasche fällt, oder Opfer eines umgekippten Getränks wird? Menschen, die ihre externe Festplatte täglich nutzen und auch regelmäßig transportieren, sollten sich Gedanken über den Kauf einer Festplatte mit sogenanntem „Rugged“-Gehäuse machen. Diese sind nämlich vor äußeren Einflüssen weitestgehend geschützt und besonders robust und beständig. Häufig findet man sogar Outdoor-Festplatten, die komplett wasser- und wetterfest sind. Diese erkennt man am auffallenden Design und meistens sind Gummi-Applikationen am Gehäuse angebracht.

Egal ob für den täglichen Gebrauch, auf Reisen oder beim Survival-Trip – „Rugged“-Gehäuse sind eigentlich immer eine gute Idee. Sie sind optisch zwar nicht immer der Hingucker neben dem Laptop, aber dafür kann man davon ausgehen, dass sie auch schwierigere Trips mühelos überstehen. 

Sicherheit

Die meisten externen Festplatten werden für den mobilen Einsatz genutzt. Wer seine Festplatte im Rucksack mit sich trägt, diesen dann im Zug vergisst oder die Festplatte auf dem Platz des Großraumbüros liegen lässt, kann ohne Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen nach der Anschaffung der Platte schnell mal in die Röhre schauen. Besonders bei sensiblen (privaten) Daten kann sich bei ungewollten Fremdzugriff mal die ein oder andere mittelschwere Katastrophe anbahnen. Diese Szenarien lassen sich allerdings mühelos und auch mit wenig technischem Wissen vorbeugen, denn auch die einfachsten externen Festplatten lassen sich mit einem Passwort vor dem Zugriff Unbefugter schützen. 

Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man den gesamten Inhalt der externen Festplatte mithilfe verschiedenster Software-Lösungen verschlüsseln. Diese Methode ist weitaus sicherer als der einfache Passwortschutz und eine gut verschlüsselte Festplatte zu knacken ist selbst für die begabtesten Hacker nahezu unmöglich. Um seine externe Festplatte optimal zu schützen, bieten viele namhafte Software-Hersteller bereits einsteigerfreundliche Programme an, mit denen man seine Festplatte problemlos und mit wenigen Klicks verschlüsseln kann. 

Fazit

Für die endgültige Kaufentscheidung spielt auch beim Thema „externe Festplatte“ wie bei fast allen Produkten das Einsatzgebiet eine entscheidende Rolle. Mit unserer abschließenden Zusammenfassung möchten wir ihnen noch einmal vorstellen, welche Festplatten es gibt und für wen sie geeignet sind. 

Externe HDD 3,5-Zoll

Aufgrund der Größe, des Gewichts und der Tatsache, dass diese Festplatten in den meisten Fällen eine Stromzufuhr benötigen, eignen sich externe 3,5-Zoll-HDDs vor allem für einen stationären Einsatz als Mediacenter, Backup-Volumen oder Speicher-Erweiterung für Laptop oder Desktop PC. 

Vorteil: Große Speicherkapazitäten zu günstigen Preisen

Nachteil: Kaum portabel

Externe HDD 2,5-Zoll

Die meistverbreitete Art der externen Festplatte. 2,5-Zoll Festplatten sind deutlich kleiner, dünner und stromsparender als ihre großen Brüder. Sie werden nicht heiß, benötigen kein Gehäuse mit Lüfter/Kühler und sind aufgrund ihrer Abmessungen sehr handlich. Sie werden über den USB-Port mit Strom versorg. Modelle in dieser Kategorie eignen sich ideal für den Hybrid-Einsatz, also dem Speichern verschiedenster Daten. Als täglicher Begleiter auf Reisen sollte man sich nach einer 2,5-Zoll Festplatte mit „Rugged“-Gehäuse umsehen. Diese bieten einen guten Schutz vor Stößen und Stürzen.

Vorteil: Klein & handlich – passen in jede Jackentasche oder Rucksack

Nachteil: Aufgrund der Bauweise der Mechanik im Innenleben, relativ anfällig für mechanische Defekte 

Externe SSD-Festplatte

SSD-Festplatten arbeiten wie ein Flash-Speicher, also rein elektrisch und nicht wie HDDs mechanisch. Das sorgt dafür, dass Daten um ein Vielfaches schneller gelesen und geschrieben werden können. Die Arbeitsgeschwindigkeit einer SSD-Festplatte übertrifft die einer HDD deutlich, ist pro GB Speicher allerdings auch mehr als doppelt so teuer. Externe SSD-Festplatten entfalten ihre Vorteile vor allem beim Arbeiten mit Programmen und Spielen. Hier können Office-Programme, Browser oder andere Art von Software direkt auf die externe SSD-Festplatte installiert werden, um das Arbeitstempo zu optimieren. 

Vorteile: Extrem schnell

Nachteile: Kostspielig in der Anschaffung

Robuste externe Festplatten für den Outdoor-Einsatz

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