Transcend ESD400 256 GB im Test

Testbericht zur Transcend ESD400 256 GB

Beschreibung

Nicht alle externen Festplatten sind komfortabel zu transportieren, vor allem die 3,5 Zoll großen Modelle passen in keine Hosentasche. Richtig mobil sind die Exemplare mit einer Größe von 1,8 Zoll, wie die Transcend ESD400, die wir als Ausgabe mit 256 GB umfassenden Datenvolumen genauer untersuchen. Dabei verspricht der Hersteller hohe Geschwindigkeiten dank USB 3.0 Super Speed. Selbstredend können aber auch die (merklich langsameren) Ports mit USB 2.0 für die Verbindung verwendet werden. Im Inneren des Gehäuses arbeitet eine SSD, was das Gewicht des externen Datenträgers merklich reduziert. Wir verraten in den folgenden Zeilen, ob der kleine Speicher-Zwerg hält, was er verspricht.

Lieferumfang

  • Transcend ESD400 256 GB
  • Bedienungsanleitung
  • USB-Kabel (3.0)
  • Schutzhülle

Verarbeitung / Design

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, was auch gut ist, da ansonsten das federleichte Gewicht kaum machbar gewesen wäre. Lediglich 56 Gramm bringt dieser Datenträger auf die Waage – das ist nur knapp weniger als eine halbe Tafel Schokolade. Die Oberseite der Transcend ESD400 256 GB fühlt sich glatt an und ist auch nicht sonderlich resistent gegen Fingerabdrücke. Hübsch fanden wir das Rautenmuster und das spiegelnde Herstellerlogo. Dadurch hat die externe SSD einen futuristischen Look. Die Unterseite hingegen wirkt unspektakulär, eben so, wie man auch andere Modelle kennt; raues Plastik und eine Beschriftung mit den wichtigsten Spezifikationen. Eine Status-LED in Blau findet sich links oben wieder, der USB-3-0-Port ist an der Oberseite angebracht. Neben ihm findet sich die Taste für das Erstellen eines Backups wieder. Wir waren von der Verarbeitung recht angetan und vom geringen Gewicht begeistert.

Technische Ausstattung

Wir haben uns für die Variante mit 256 GB entschieden, wer mehr Platz braucht, kann aber auch zu den beiden größeren Ausgaben mit 512 GB, beziehungsweise 1 Terabyte greifen. Dank SSD-Technik ist der Betrieb lautlos und die Backup-Taste ist ein willkommenes Extra. Die Transcend Elite Datensicherungssoftware lässt einen gewünschte Optionen für die Sicherung der Dateien vornehmen. Eine Datenmanager-Software bietet der Hersteller ebenfalls kostenlos an. Mit Maßen von 92 Millimeter Höhe, 62 Millimeter Dicke und 10,5 Millimeter Tiefe ist die Transcend ESD400 256 GB sehr kompakt ausgefallen. Den Strom holt sich die SSD über 5V direkt vom USB-Anschluss. Neben den gängigen Windows-Betriebssysteme werden auch die Apple-Rechner Mac unterstützt. Dabei kann das OS entweder 32 Bit oder 64 Bit haben. Transcend gibt die Geschwindigkeiten seiner externen Festplatte mit 410 Mb/s beim Schreiben und 380 Mb/s beim Lesen an. Ob diese Werte tatsächlich stimme, schildern wir bei den Testergebnissen.

Testergebnisse

  • Geschwindigkeit 449 Mbit/s beim Schreiben
  • Geschwindigkeit 252 Mbit/s beim Lesen

Sonstiges

Zahlreiche Fachmagazine stellten der Transcend ESD400 256 GB ein gutes Urteil aus, nur selten findet man eine solch schnelle transportable SSD mit schickem Design und kompakter Größe. Sehr vorbildlich ist auch die Garantiezeit von 3 Jahren. Die Betriebsdauer wird mit 1.000.000 Stunden angegeben. Intern ist die externe Festplatte übrigens mit dem Standard SATA III angebunden, was eine Übertragungsrate von bis zu 600 Mbit/s ermöglicht.

Fazit zur Transcend ESD400 256 GB

Klein, aber oho, so lässt sich die Transcend ESD400 256 GB wohl am ehesten beschreiben. Eine SSD mit 1,8 Zoll lässt sich überall verstauen und in der Hosentasche fällt sie dank 56 Gramm kaum auf. Jedes aktuelle Smartphone wiegt in etwa das Dreifache dieser externen Speicherlösung. Die Geschwindigkeit stimmt ebenfalls, beim Schreiben werden sogar höhere Werte erzielt, als vom Hersteller angegeben. Lediglich die Leserate könnte etwas höher sein, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Derzeit kann man die SSD schon für deutlich unter 100 Euro erwerben, was gemessen an der Leistung ein wirklich fairer Preis ist. Deshalb können wir die Transcend ESD400 256 GB durchaus empfehlen. Eine USB-3.0-Schnittstelle sollte man allerdings schon besitzen, um die Leistung der Platte voll ausschöpfen zu können.