Externe Festplatten mit 2 TB im Test

Was bis vor einigen Jahren zum großen Teil noch der Industrie vorbehalten war und ein Vermögen kostete, ist heute für jedermann erhältlich: Externe Festplatten mit 2 TB Speicherkapazität, unter anderem auch in sehr kompakter Bauform.

Gerade letzteres ist erst durch technische Neuerungen für die breite Masse zugänglich geworden, denn mittlerweile gibt es natürlich auch kompakte Speichermedien, die wirklich große Kapazitäten vorzuweisen haben.

Im Bereich der 2 TB externen Festplatten bewegt man sich aber längst auch um eine Speicherkapazität herum, die oft in Form von größeren Platten ohne die Möglichkeit des portablen Einsatzes daherkommt – und da muss man natürlich abwägen, welche der beiden Möglichkeiten für die persönlichen Anforderungen besser geeignet ist.

Genau diesem Punkt und noch einigen anderen kaufentscheidenden Kriterien wollen wir uns deshalb an dieser Stelle zuwenden, bevor wir in unserer Übersicht weiter unten auf der Seite alle externen Festplatten mit 2 TB Speicherkapazität auflisten, die wir bisher genauer beleuchtet haben.

Große Datenmengen erfordern schnelle Übertragungsraten

Ganz klar: Wer eine Festplatte mit 2 TB verwendet, der wird darauf sicher auch Dateien mit einer großen Datenmenge speichern und abrufen wollen – und entsprechend sollte die Platte eine schnelle Übertragung ermöglichen, damit die Daten bei bedarf schnell aufgespielt oder abgerufen sind.

Im Bereich der 2 TB Festplatten bewegt man sich dabei in einem Terrain, das im Normalfall HDDs vorbehalten ist, also ganz „normalen“ Hard Disks. Zwar gibt es mittlerweile natürlich auch SSD mit entsprechend hoher Speicherkapazität, die sind für den Heimanwender in den allermeisten Fällen aber einfach zu teuer.

Und auch HDD schaffen Übertragungsraten, die für den durchschnittlichen Nutzer vollkommen ausreichend sind – und auch das Übertragen großer Dateien in einem angemessenen Zeitrahmen ermöglichen.

Viele Faktoren sind für die Performance verantwortlich

Eine 2 TB Platte hat mit großen Dateien zu tun – schließlich speichert kaum jemand eine so große Menge von Urlaubsfotos. Häufig liegen auf Platten mit so einer großen Speicherkapazität eben auch Filme, Backups oder andere große Datenpakete.

Um diese entsprechend schnell befördern zu können, sind mehrere technische Aspekte wichtig, die erst im Zusammenspiel darüber entscheiden, wie schnell eine Platte am Ende ist.

  • Der Anschluss. Einige Platten wären eigentlich recht schnell, werden aber durch einen langsamen USB 2.0 Anschluss ausgebremst – das ist gerade bei einer 2 TB externen Festplatte in unseren Augen nicht sinnvoll, weshalb hier mindestens USB 3.0 geboten werden sollte, was mittlerweile aber auch zum guten Ton gehört.
  • Die Platte. Die verbaute Platte als Herzstück einer jeden externen Festplatte ist ein weiterer Faktor, der aber gar nicht zu oft bremst – denn auch wenn verschiedene Hersteller die gleichen Lieferanten für die interne Platte nutzen, kann die Geschwindigkeit am Ende ganz unterschiedlich aussehen.
  • Hard- und Software. Hier gibt es große Unterschiede zwischen einzelnen Herstellern, die sich am Ende in verschieden schnellen Zugriffszeiten, Lese- und Schreibgeschwindigkeiten und damit entsprechend unterschiedlich überzeugender Performance manifestieren.

Eine schnelle interne Platte allein reicht also nicht aus, um eine schnelle externe Festplatte zu bauen. Gerade bei einer mit 2 TB sehr großzügig bemessenen Platte kommt es auch auf den Rest der verbauten Technik an, um schnelle Übertragungsraten und eine insgesamt überzeugende Performance zu liefern.

Die passende Platte für alle Anforderungen finden

Natürlich gibt es nicht nur den Aspekt der Performance, sondern auch ganz andere Merkmale, in denen sich die Platten voneinander unterscheiden – und hier gibt es einige Punkte, die die Kaufentscheidung häufig beeinflussen:

  • Größe
  • Sicherheit
  • Robustheit
  • Stromverbrauch
  • Design

Größe und Stromverbrauch hängen dabei oft, aber nicht immer zusammen – das liegt vor allen Dingen daran, dass große Platten im 3,5“ Format meist über eine externe Stromversorgung verfügen, während die kleineren 2,5“ externen Festplatten ihren Strom über den USB-Anschluss beziehen.

Sicherheit und Robustheit sind natürlich gerade beim portablen Einsatz wichtig, um wichtige Daten zu schützen. Zum einen vor Stößen und anderen äußeren Einflüssen, zum anderen vor dem unbefugten Zugriff durch Fremde.

Das Design ist schließlich ein Punkt, der vor allen Dingen bei den Platten, die sich sonst durch kein besonderes Merkmal abheben, entscheidend sein kann.

Denn wer einfach eine ganz schlichte 2 TB externe Festplatte sucht, der findet eine so große Auswahl, dass Preis und Design am Ende legitime Punkte bei der Entscheidung sind. Wer dagegen besonderen Wert auf Sicherheit, Robustheit oder rasende Geschwindigkeiten legt, bezahlt das natürlich extra.